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SAP-Ariba-Integration für Lieferanten

SAP Ariba gehört zu den marktführenden Beschaffungsplattformen im B2B-Geschäft. Dabei profitieren Kunden wie auch Lieferanten von vollständig elektronischen Einkaufsprozessen, denn sie können mit Ariba ihre Handelsbeziehungen verbessern und eine schnelle Wertschöpfung erzielen.

Lieferanten erreichen über das Ariba-Netzwerk zahlreiche Kunden, Verbände und auch Einkaufsorganisationen an einem einzigen Integrationspunkt. Durch den kollaborativen E-Commerce können sie Aufträge ihrer Kunden automatisiert entgegennehmen und Rechnungen (invoice und proforma invoice) elektronisch versenden. Internationale Lieferanten führen mehrere Accounts, d. h. je Land einen, um Kunden weltweit bedienen zu können.

Lieferanten erhalten von ihren Kunden Einladungen, Ariba zu nutzen. Mit Annahme melden sie sich im Portal an. Dabei können sie angeben, über welche Kanäle sie Bestellungen erhalten und Auftragsbestätigungen, Lieferavise, Rechnungen usw. erstellen möchten. Neben E-Mail, Fax, Online- oder Direktverbindung per cXML bietet sich die elektronische Übermittlung über eine Integrationsplattform via EDI bzw. Webservices an, um die Effizienz zu steigern, Kosten zu senken und wachsende Umsätze zu erzielen.

Bedeutung der SAP-Ariba-Integration für Lieferanten

Lieferanten profitieren von Effizienz und Kosteneinsparungen umso mehr, wenn sie steigende Volumina über SAP Ariba abwickeln und zugehörige Prozesse digitalisieren. Die beste Möglichkeit hierfür ist die umfassende Integration aller beteiligten Systeme.

Über die SEEBURGER BIS Platform können alle Backend-Systeme nahtlos mit den Kunden des Ariba-Netzwerks (Ariba network) verbunden werden. Dazu gehört auch eine tiefe ERP- bzw. SAP-Integration. Für letztere werden sowohl die klassische tRFC-Verbindung als auch Verbindungen zu S/4-Systemen über entsprechende API-Schnittstellen unterstützt. Die SEEBURGER Business Integration Suite enthält alle Integrationsoptionen, die nötig sind, um sich in bestehende IT-Landschaften einzufügen. Sie beinhaltet standardisierte Technologien für jegliche Art von Datenaustausch, jederzeit erweiterbare Geschäftsprozesse als auch die Option, diese in die Cloud zu geben.

Hauptvorteil ist somit neben der Automation des gesamten Order-to-Cash-Zyklus auch die rasche sowie transparente Abwicklung aller Prozesse. Geschwindigkeit der Transaktionen, Aufbau und Intensität der Geschäftsbeziehungen zwischen Kunden und Lieferanten nehmen zu und Lieferanten profitieren von schnelleren Geldflüssen.

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Technische Herausforderungen der SAP-Ariba-Integration

Für die Integration müssen Systeme, Prozesse und Handelspartner einfach, schnell und ohne viel Aufwand miteinander verbunden werden.

Die SEEBURGER BIS sorgt für diese nahtlose Integration von Auftragsabwicklung und Rechnungsautomation. Vorkonfigurierte Prozesse auf Basis standardisierter Ariba-Partnermappings sind dabei die Basis für eine schnelle Umsetzung des B2B-Nachrichtenaustausches, während kundenindividuelle Anpassungen im Bereich der Datenkonvertierungen und -validierungen ebenso unterstützt werden. Zudem können über das SEEBURGER Business Tracking Berichte generiert und Funktionen überwacht werden.

Eine klassische EDI-Verbindung dieser Prozesse ist möglich, per Webservices jedoch komfortabler, um in Echtzeit zu kommunizieren. So werden auch HTTPS-Requests/Responses, die zentral die Ariba-Cloud anfragen, automatisch auf sich wechselnde URLs angepasst und entsprechende Inhalte verschachtelt transportiert.

Die nachfolgende Abbildung zeigt die beschriebenen Prozesse zwischen einem SAP-System und der Ariba-Cloud. Die verschiedenen API-Schnittstellen werden mit einer Integrationsplattform wie der BIS gekoppelt. Anspruchsvollere Anforderungen an Messaging, Queueing oder die Abbildung eines Business-Prozess-Models werden unterstützt. Führendes System kann ein SAP ERP sowie jedes beliebige andere ERP wie z. B. Oracle sein.

Weitergehende Integrationsanforderungen

Katalogdaten werden in der Regel separat betrachtet.

Statische Katalogdaten werden häufig manuell in der Ariba-Supplier-Umgebung hochgeladen. Sie beinhalten kaufbare Artikel, die zumeist permanent verfügbar sind. Sich oft ändernde Artikeldaten können als Zippdatei per Webservices nach bestimmten Zeitintervallen automatisiert über die Integrationsplattform in das Ariba-Portal hochgeladen werden. Für kritische oder konfigurierbare Produkte ist ein Punchout möglich, der aktuelle Preis-/Artikeldaten bzw. Verfügbarkeiten bereitstellt. In allen Varianten kann die Integration einer Multi-Backend-Landschaft notwendig sein. Dazu gehören vorwiegend ein PIM-, CRM- oder bestandsführendes Systems, wie die unten stehende Abbildung verdeutlicht. Weitere Marktplätze können dann ebenfalls schnell und einfach über die Integrationsplattform angebunden werden.

Je nach Lieferant besteht die Ariba-Supplier-Integration aus einer Mischung aus API-basierten Echtzeitprozessen und batch-orientierten B2B/EDI-Prozessen. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit, vielfältige Integrationsanforderungen über eine hybride Integrationsplattform abzudecken und alle Schnittstellen zur Reduzierung der Komplexität zu bündeln.

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