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Sicherheit und Resilienz: Die Rolle cloudbasierter Systeme für die Business Continuity

Unabhängig von ihrer Größe oder Branche setzen inzwischen viele Unternehmen für die Verarbeitung und Speicherung ihrer Daten auf die Cloud.

1. Betrieb ohne Downtimes – Die Rolle der Cloud in der Business Continuity

Business Continuity, zu Deutsch auch Geschäftskontinuität, meint die Sicherstellung der Geschäftstätigkeit auch in Ausnahmesituationen und Notfällen, und damit die Gewährleistung eines kontinuierlichen Serviceangebots.

Durch ihre größere und von regionaler Infrastruktur unabhängigere Verfügbarkeit hat Cloud-Technologie die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Business Continuity und IT-Verfügbarkeit sicherstellen können, revolutioniert. Sie bietet Unternehmen die notwendige Agilität, Widerstandsfähigkeit und Wiederherstellungsfähigkeit, um auch in turbulenten Zeiten ihre Geschäftsziele zu erreichen.

Verhindern von Ausfällen durch Cloud-Services

Business Continuity bedeutet im Idealfall, sicherzustellen, dass es gar nicht erst zu Ausfällen kommt. Dazu können Unternehmen eine Reihe von präventiven Maßnahmen ergreifen, wie beispielsweise die Verwendung von hochverfügbaren Cloud-Services und die kontinuierliche Anpassung von Sicherheitsmaßnahmen. Zu den bewährten Praktiken zählen weiterhin:

Automatisierte Überwachung in der Cloud

Cloud-Plattformen bieten umfassende Überwachungstools, die es Unternehmen ermöglichen, Leistungsindikatoren, Ressourcenauslastung, Sicherheitsbedrohungen und andere wichtige Metriken in Echtzeit zu beobachten. Sogenannte Intrusion-Detection-Systeme (IDS) überwachen Computersysteme und/oder -netze mit dem Ziel der Erkennung von Angriffen oder Missbrauch. Durch diese kontinuierliche Analyse können Anomalien oder Unregelmäßigkeiten rasch identifiziert werden. Werden kritische Schwellenwerte überschritten oder potenzielle Ausfallursachen erkannt, erlauben es automatisierte Skripte und Alarme dem IT-Team zu reagieren, bevor sie zu spürbaren Ausfällen führen können.

Redundanz aller Komponenten in der Cloud

Der Schlüssel, um den Betrieb ohne Downtimes sicherzustellen, heißt Redundanz. Darunter versteht man, dass für alle kritischen Systeme und Daten alternative Lösungen verfügbar sind, falls das primäre System ausfallen sollte. Durch Methoden wie beispielsweise Streuung auf mehrere Rechenzentren, Lastenausgleich und Failover-Mechanismen bieten Cloud-Plattformen optimalen Schutz vor Ereignissen wie Naturkatastrophen oder regionalen Netzwerkausfällen.

Die Cloud bietet erforderliche Tools und Technologien, um einen Betrieb ohne Downtimes zu gewährleisten. Durch die Implementierung von Redundanz in allen Systemen und Komponenten können Unternehmen Ausfälle verhindern, eine hohe Verfügbarkeit ihrer Dienste sicherstellen und so ihre Business Continuity gewährleisten.

Mehr über die Business Continuity in der Cloud erfahren Sie in unserem Webcast Business Continuity in der Cloud: Unterbrechungsfreier Betrieb und maximale Resilienz.

2. Wie hilft die Cloud bei der Wiederherstellung nach Ausfällen?

Die oben genannten Aspekte zielen darauf ab, Geschäftsausfälle im Idealfall von Vorneherein zu verhindern. Sollte jedoch der Ernstfall eintreten und es zu einem Ausfall kommen, kommt es auf die möglichst schnelle Wiederherstellung der Business Continuity an. Dieses Kapitel widmet sich dem Thema, wie cloudbasierte Systeme bei der Wiederherstellung helfen können und geht auf einige wichtige Aspekte, wie Backup-Konzepte und Operation-as-Code, ein.

Backup-Konzepte in der Cloud

Ein durchdachtes Backup-Konzept ist eine entscheidende Maßnahme, um die Wiederherstellung nach einem Ausfall effizient zu gestalten. Als Faustregel kann man sich die sogenannte 3-2-1-Backup-Regel merken: Daten sollten mindestens dreifach gesichert werden, und zwar auf mindestens zwei verschiedenen Medien sowie mindestens einem Standort außerhalb des Unternehmens – beispielsweise in einer Cloud. Die folgenden Praktiken haben sich dabei bewährt:

Operation-as-Code in der Cloud

"Operation-as-Code" (Op-as-Code) bezeichnet die Verwendung von Code zur Verwaltung von Systemen und Ressourcen in der Cloud sowie zur Automatisierung von Betriebsaufgaben. Das können beispielsweise Aufgaben wie Überwachung, Protokollierung und Fehlerbehebung sein. Operation-as-Code kann repetitive Aufgaben automatisieren, konsistente Umgebungen schaffen und den operativen Workflow effizienter gestalten. Das ermöglicht schnellere Reaktionszeiten und höhere Effizienz und beeinflusst so die Business Continuity positiv.

Die Kombination eines durchdachten Backup-Konzepts mit Operation-as-Code in der Cloud bietet eine effiziente und zuverlässige Methode zur Wiederherstellung nach einem Ausfall. So können Unternehmen sicherstellen, dass sie schnell wieder betriebsfähig sind und ihre Business Continuity aufrechterhalten.

3. Tests und Zertifizierungen für Business Continuity

Nachdem das Konzept für die Sicherung der Business Continuity eingerichtet wurde, steht die Frage nach der Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen im Raum. Entsprechende Tests und Zertifizierungen prüfen und bestätigen die Effektivität des Maßnahmenpakets und bieten so Sicherheit. Dieser Abschnitt bietet einen Überblick über gängige und sinnvolle Tests und Zertifizierungen für die Abwehr- und Wiederherstellungsmaßnahmen.

Abwehrmaßnahmen zur Sicherstellung der Business Continuity

Unter Abwehrmaßnahmen versteht man alle präventiven Maßnahmen, die darauf abzielen, Risiken und Bedrohungen von Vorneherein zu minimieren und Ausfälle zu verhindern, bevor die Business Continuity beeinträchtigt werden kann. Tests und Zertifizierungen spielen eine entscheidende Rolle bei der Überprüfung und Validierung dieser Maßnahmen:

Maßnahmen zur Wiederherstellung der Business Continuity

Im Gegensatz zu Abwehrmaßnahmen, die vor einem potenziellen Ausfall ansetzen, greifen Wiederherstellungsmaßnahmen, wenn ein Ausfall bereits eingetreten ist. Diese Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, den Betrieb im Krisenfall so schnell wie möglich wieder aufzunehmen und so die Unterbrechung der Business Continuity auf das absolute Minimum zu begrenzen:

Notfallwiederherstellungsübungen

Notfallwiederherstellungsübungen, auch als Disaster-Recovery (DR)-Übungen bekannt, sind simulierte Ereignisse, bei denen Organisationen ihre Fähigkeiten zur Wiederherstellung von IT-Systemen und Geschäftsprozessen nach einem schwerwiegenden Ausfall oder einer Katastrophe testen. Diese Übungen sind ein wesentlicher Bestandteil des Business-Continuity-Management (BCM) und dienen dazu, sicherzustellen, dass Unternehmen im Falle eines Notfalls effektiv und effizient reagieren können. Diese Übungen sollten Szenarien simulieren, in denen verschiedene Teile der Infrastruktur ausfallen. Notfallwiederherstellungsübungen sollten außerdem regelmäßig durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Organisation in der Lage ist, auf unterschiedliche Notfallszenarien angemessen zu reagieren und Mitarbeiter über die notwendigen Vorgehensschritte jederzeit informiert sind.

Zertifizierungen für Wiederherstellungspläne

Zertifizierungen wie ISO 22301 für Business-Continuity-Managementsysteme bewerten die Fähigkeit eines Unternehmens, den Betrieb nach einem Ausfall wiederherzustellen. Sie stellen sicher, dass dokumentierte Wiederherstellungspläne vorhanden und effektiv sind. Weitere Beispiele sind unter anderem das FFIEC Business Continuity Handbook (USA), die CBCP-Zertifizierung (Certified Business Continuity Institute) oder auch die FBCI-Zertifizierung.

Überwachung der Wiederherstellung

Die Überwachung der Wiederherstellung (Recovery Monitoring) ist ein entscheidender Aspekt im Rahmen der Business Continuity und Disaster Recovery (BC/DR). Sie bezieht sich auf den Prozess der fortlaufenden Überwachung von Wiederherstellungsaktivitäten, um sicherzustellen, dass im Falle eines Notfalls oder einer Störung die Wiederherstellungsziele erreicht werden können. Die Überwachung der Wiederherstellung ist ein dynamischer Prozess, der regelmäßig aktualisiert und an die sich ändernde Geschäftsumgebung angepasst werden muss.

Die regelmäßige Durchführung von Tests und Prüfungen ist ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass sowohl Abwehr- als auch Wiederherstellungsmaßnahmen effektiv und zuverlässig sind. Die dabei erlangten Zertifikate geben Firmen wie auch Kunden und Geldgebern die Gewissheit, dass das Unternehmen seine Verantwortung ernst nimmt und im Ernstfall fähig ist, angemessen zu reagieren und seine Business Continuity sicherzustellen.

4. Prozesse in der Business Continuity

Durchdachte und gut geplante Prozesse sind unabdingbar, um die Business Continuity zu gewährleisten. Nur so können Unternehmen sicherstellen, dass sie unter verschiedenen Bedingungen operieren können. Dieses Kapitel befasst sich mit zwei wichtigen Punkten befassen: außergewöhnliche bzw. unvorhersehbare Ereignisse sowie den Ersatz einzelner Mitarbeiter oder Gruppen.

Unvorhersehbare Ereignisse

Ereignisse wie Brände, Naturkatastrophen, großflächige Stromausfälle oder auch Pandemien lassen sich naturgemäß nicht vorhersagen oder planen. Dennoch müssen sich Unternehmen auch auf solche Ereignisse und die damit verbundenen Disruptionen in den Geschäftsabläufen bestmöglich vorbereiten. Nur so können sie unvorhergesehene Ereignisse angemessen und geplant reagieren und die Business Continuity nahtlos aufrechterhalten.

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    Remote-Arbeitsfähigkeit

    Remote-Arbeitsfähigkeit erlaubt Organisationen, ihre Geschäftstätigkeiten und damit die Business Continuity auch dann aufrechtzuerhalten, wenn physische Standorte nicht zugänglich oder einsatzfähig sind. Prozesse sollten daher sicherstellen, dass Mitarbeiter von überall aus arbeiten können, auch wenn regulär beispielsweise kein Homeoffice üblich ist. Das erfordert natürlich eine entsprechende technische Ausrüstung, aber auch den Zugriff auf wichtige Systeme und Datenbanken. Eine Bereitstellung in der Cloud macht von physischen Standorten unabhängig und ermöglicht die nahtlose Fortführung des Geschäftsbetriebs auch im Fall unvorhergesehener Ereignisse, die Teile der Infrastruktur zerstören oder den Betrieb vor Ort anderweitig unmöglich machen.

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    Kommunikation und Kollaboration

    Wenn Teams nicht vor Ort miteinander arbeiten und sich austauschen können, sind effektive und sichere Kommunikations- und Kollaborationstools unerlässlich. Sie gewährleisten unabhängig von physischen Standorten den Informationsaustausch und die Teamarbeit. Wichtig ist im ersten Schritt eine effiziente Notfallkommunikation, um Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und andere Stakeholder in Krisensituationen zu informieren. Das hilft, Unsicherheiten zu reduzieren und Vertrauen aufzubauen. Für den Remote-Arbeitsalltag werden dann Informationsaustauschwege, virtuelle Meetings und Konferenzen sowie kollaborative Tools und Plattformen notwendig. Doch auch sogenannte Soft Skills wie Führung, Mitarbeitermotivation, Schulung, Support, Feedback und Aufbau von Resilienz sind im Krisenfall wichtig.

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    Sicherheit und Datenschutz

    Es liegt auf der Hand, dass die Sicherheit von Daten und Informationen dabei von höchster Bedeutung ist, ganz besonders, wenn im Rahmen von Remote-Arbeit von externen Orten auf sensible Daten zugegriffen werden muss. Die Sicherstellung von Informationssicherheit und Datenschutz ist entscheidend, um Risiken zu minimieren, die Integrität von Daten zu schützen und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sicherzustellen. Das sichert nicht nur die Business Continuity, sondern hilft auch, das Vertrauen von Mitarbeitern, Kunden und anderen Stakeholdern zu erhalten.

Wahrung der Business Continuity beim Ersatz einzelner Mitarbeiter oder Gruppen

Fallen einzelne Mitarbeiter oder ganze Teams unerwartet vorübergehend oder sogar dauerhaft aus, kann das im schlimmsten Fall die Business Continuity beeinträchtigen, wenn keine entsprechenden Notfallpläne implementiert wurden. Die Prozesse zur Business Continuity setzen an dieser Stelle an, um sicherzustellen, dass das Unternehmen in der Lage ist, den Ausfall einzelner Mitarbeiter oder auch ganzer Teams auszugleichen und die Geschäftskontinuität zu wahren.

Business-Continuity-Prozesse müssen flexibel und anpassungsfähig sein, um auf eine breite Palette an Herausforderungen und unvorhergesehenen Ereignissen reagieren zu können. Disruptionen wie Pandemien oder Naturkatastrophen, die Notwendigkeit von Remote-Arbeit oder der Ersatz von Mitarbeitern oder Gruppen erfordern gut durchdachte Abläufe, um den Geschäftsbetrieb in der Cloud aufrechtzuerhalten.

5. Analyse der Business-Continuity-Maßnahmen

Die konstante Analyse und Neubewertung des Business-Continuity-Management-Konzepts tragen entscheidend dazu bei, dass die implementierten Maßnahmen auch angesichts sich verändernder Anforderungen effektiv bleiben. Das Kapitel befasst sich mit zwei wesentlichen Aspekten der Analyse: dem permanenten Review der Maßnahmen und der Anforderungsanalyse.

Permanenter Review der Maßnahmen

Die permanente Überprüfung der Maßnahmen ist entscheidend, um sicherzustellen, dass sie weiterhin ihren Zweck erfüllen und aktuell sind. Dieser Review umfasst die regelmäßige Überprüfung der Sicherheits- und Wiederherstellungsmechanismen sowie die Leistung der Cloud-Infrastruktur. Dabei ist auch die sich verändernde Bedrohungslage im Blick zu behalten. Die interne Organisation sollte dies beispielsweise durch die Schaffung von entsprechenden Positionen/Gremien/Verantwortlichkeiten unterstützen, die unabhängig und unbeeinflusst von etwaigen Interessenskonflikten Entscheidungen treffen können. Der Review-Prozess sollte außerdem kontinuierlich und systematisch erfolgen und die Maßnahmen entsprechend der Ergebnisse angepasst werden, damit die Notfallpläne jederzeit den aktuellen Gegebenheiten, Risiken und Anforderungen entsprechen. So kann der Review-Prozess maßgeblich zur Sicherung der Business Continuity beitragen.

Anpassung an veränderte Bedingungen

Die Geschäftsumgebung ist ständigen Veränderungen unterworfen, sei es durch neue Technologien, externe Bedrohungen oder interne Organisationsentwicklungen. Eine permanente Überprüfung ermöglicht es, Notfallpläne an diese sich verändernden Bedingungen anzupassen. Dabei sollten sowohl neue Risiken und Herausforderungen wie auch sich ändernde Geschäftsanforderungen und Bedrohungslagen berücksichtigt werden, um jederzeit die Business Continuity aufrechterhalten zu können.

Erfahrungsaustausch

Der Austausch von Erfahrungen, Erkenntnissen und Best Practices mit anderen Unternehmen und Branchen oder auch innerhalb der eigenen Organisation ist ein wertvoller Aspekt des permanenten Reviews und kann dazu beitragen, Krisen zu bewältigen und die Business Continuity aufrecht zu erhalten. Beispielsweise können Unternehmen von vergangenen Krisensituationen lernen und ein besseres Verständnis dafür entwickeln, wie andere Organisationen mit ähnlichen Problemen umgegangen sind und entsprechend die eigenen Notfallpläne verbessern. Auch der Blick über Branchengrenzen hinaus kann wertvolle neue Lösungsansätze erschließen und für neue Herausforderungen sensibilisieren. Außerdem kann der Erfahrungsaustausch eine Kultur der Zusammenarbeit und Solidarität zwischen Unternehmen fördern, die dazu beiträgt, dass die gesamte Geschäftsgemeinschaft widerstandsfähiger gegenüber externen Einflüssen wird.

Anforderungsanalyse zur Sicherstellung der Business Continuity

Anforderungsanalyse bezieht sich auf den Prozess der systematischen Untersuchung und Identifikation der Anforderungen, die an die Business Continuity gestellt werden. Dieser Prozess umfasst die Erfassung, Klassifizierung und Bewertung von Anforderungen, um sicherzustellen, dass die Business-Continuity-Maßnahmen den geschäftlichen und regulatorischen Anforderungen gerecht werden. Einige wichtige Aspekte für die Anforderungsanalyse sind:

Die Anforderungsanalyse bildet die Grundlage für die Entwicklung und Implementierung von effektiven und durchdachten Business-Continuity-Plänen. Durch eine gründliche Analyse können Organisationen sicherstellen, dass ihre Maßnahmen den spezifischen Anforderungen und Risiken ihres Geschäftsumfelds gerecht werden.

Eine Bereitstellung in der Cloud bietet nicht nur die notwendige Flexibilität und Elastizität für eine effiziente Wiederherstellung nach Ausfällen, sondern ermöglicht auch eine präventive und automatisierte Herangehensweise an Backup-Prozesse. Durch die Kombination dieser Technologien können Unternehmen nicht nur ihre Business Continuity sicherstellen, sondern auch die Effizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit ihrer IT-Operationen verbessern, um den dynamischen Anforderungen der heutigen Geschäftsumgebungen gerecht zu werden.

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