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Spain’s E-invoicing Mandate: Your Roadmap to Readiness

Spanien‘s
E-Invoicing-Mandat:

Was Unternehmen jetzt vorbereiten sollten

Was hinter Ley Crea y Crece steckt und warum sich Finance und IT schon jetzt mit Plattformanbindung, Rechnungsstatus und ERP-Integration befassen sollten.

Warum Spanien mehr verändert als nur das Rechnungsformat

Spaniens B2B-E-Invoicing-Mandat ist Teil einer größeren Entwicklung. Geschäftsprozesse sollen stärker digitalisiert, Handelsbeziehungen transparenter und Zahlungsverhalten besser nachvollziehbar werden.

Besonders relevant ist Spanien, weil hier voraussichtlich mehrere Anforderungen zusammenkommen: strukturierte Rechnungsdaten im B2B-Umfeld, der Austausch über Plattformen und die Nachverfolgung von Rechnungsstatus über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Unternehmen sollten sich deshalb nicht nur auf ein neues Rechnungsformat einstellen, denn der spanische Rechtsrahmen deutet bereits darauf hin, dass Statusinformationen zur Rechnung Teil des Mandats werden.Wie diese technisch genau umzusetzen sind, steht jedoch noch nicht endgültig fest. Klar ist aber, dass das Mandat voraussichtlich beeinflussen wird, wie Rechnungen erstellt, geprüft, übermittelt, überwacht und wieder in Finanzprozesse zurückgespielt werden.

Auch die finalen technischen Vorgaben stehen noch aus. Die Richtung weist jedoch auf ein 5-Corner-Modell hin, in dem sowohl private Plattformen als auch die öffentliche E-Invoicing-Plattform eine Rolle spielen. Unternehmen müssen sich frühzeitig mit Plattformanbindung, Interoperabilität, möglichen Rechnungskopien oder Meldeflüssen sowie mit Statusinformationen befassen, die zwischen internen und externen Beteiligten und Systemen ausgetauscht werden könnten.

Für Finance-Teams entsteht daraus der Bedarf nach verlässlichen Rechnungsdaten, weniger manuellen Korrekturen, klareren Ausnahmeprozessen und besserer Sichtbarkeit darüber, ob Rechnungen angenommen, abgelehnt, bezahlt oder noch offen sind. Für die IT-Abteilung liegt die Herausforderung darin, Rechnungsformate, Validierungsregeln, Plattformverbindungen, Monitoring und ERP-Systeme sauber zusammenzuführen, ohne ein weiteres isoliertes Compliance-Werkzeug aufzubauen.

Damit steht Spanien auch im größeren europäischen Kontext. Mit ViDA bewegen sich viele Länder in Richtung strukturierter Rechnungsdaten, plattform- oder netzwerkbasierter Austauschmodelle, digitaler Meldepflichten und stärkerer Transparenz über den Rechnungslebenszyklus. Unternehmen, die Spanien mit einem skalierbaren Integrationsansatz vorbereiten, vermeiden eine weitere länderspezifische Insellösung und schaffen stattdessen eine Grundlage für kommende europäische Mandate.

Dieses Whitepaper richtet sich an Finance, IT, Tax, Compliance und ERP-Teams, die verstehen müssen, was das spanische Mandat praktisch bedeuten kann: welche Anforderungen sich abzeichnen, wo noch Unsicherheit besteht und was Unternehmen bereits vorbereiten können, bevor finale Vorgaben zu konkretem Umsetzungsdruck werden.

Warum Oktober 2027 schon heute in die Planung gehört

Das spanische B2B-E-Invoicing-Mandat ist gesetzlich bereits auf den Weg gebracht. Für die konkrete Umsetzung kommt es jedoch weiterhin auf die finalen regulatorischen Vorgaben an. Für die Planung in Unternehmen ist diese Unterscheidung zentral. Die Richtung ist klar, einzelne Termine sollten aber noch als Planungsmarken verstanden werden, nicht als endgültig bestätigte Startdaten.

Auch die technischen und operativen Details sind noch nicht abschließend festgelegt. Erwartete Fristen sind deshalb nicht vorschnell als feste Termine zu behandeln. Gleichzeitig wäre es riskant, auf vollständige Gewissheit zu warten, vor allem für größere Organisationen mit komplexen ERP-Landschaften, mehreren Gesellschaften oder hohem Rechnungsvolumen.

Warum Ley Crea y Crece der Startpunkt für die Umsetzung ist

Das spanische B2B-E-Invoicing-Mandat geht auf Ley Crea y Crece zurück. Das spanische Pendant zum deutschen Wachstumschancengesetz hat die verpflichtende elektronische Rechnungsstellung in Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Selbstständigen eingeführt. Gleichzeitig ist es Teil einer breiteren Digitalisierungsagenda in Spanien. Geschäftsprozesse sollen digitaler, Handelsbeziehungen transparenter und Zahlungsverhalten besser nachvollziehbar werden.

Für Unternehmen ist Ley Crea y Crece damit der Ausgangspunkt für die Vorbereitung auf das Mandat. Das Gesetz gibt die Richtung vor. Wie der Rechnungsaustausch über Plattformen, der Umgang mit Rechnungsstatus und die damit verbundenen Prozessanforderungen konkret umzusetzen sind, wird jedoch erst durch die finalen regulatorischen und technischen Vorgaben bestimmt.

Oktober 2027 als zentraler Planungsmeilenstein

 

MeilensteinTermineBedeutung für Unternehmen
Ley Crea y Crece führt verpflichtendes B2B-E-Invoicing ein2022 veröffentlicht und gesetzlich verankertSpanien ist keine theoretische Reform mehr, sondern ein bestätigter Mandatsmarkt.
Finale regulatorische und technische VorgabenNoch ausstehendUnternehmen sollten die Veröffentlichung eng verfolgen, können Daten, Systeme, Prozesse und Zuständigkeiten aber bereits vorbereiten.
Erste Phase für Unternehmen und Selbstständige mit mehr als 8 Mio. € JahresumsatzOktober 2027 wird vielfach als Planungsmarke verwendet. Die gestaffelte Einführung ist angelegt, das genaue Datum hängt aber noch von der finalen Veröffentlichung ab.Größere Unternehmen sollten diesen Zeithorizont ernst nehmen und jetzt mit der Vorbereitung beginnen.
Spätere Phase für alle übrigen Unternehmen und SelbstständigenVoraussichtlich zwei Jahre nach finaler regulatorischer FreigabeAuch kleinere Unternehmen sollten frühzeitig planen, da Kunden, Lieferanten oder Plattformen schon vor der eigenen Frist indirekten Handlungsdruck erzeugen können.
Rechnungsstatus und PlattformanforderungenIn den finalen technischen Vorgaben zu bestätigenUnternehmen sollten prüfen, ob ERP-, Billing-, AP-/AR- und Integrationsprozesse Statusinformationen, Plattformaustausch und Meldeflüsse abbilden können.

Warum Warten zum Umsetzungsrisiko wird

Für größere Unternehmen sollte die erwartete erste Phase bereits jetzt ein Signal zur Vorbereitung sein. Sobald die finalen regulatorischen Vorgaben veröffentlicht sind, können die Umsetzungsfenster schnell eng werden, besonders wenn mehrere Systeme, Geschäftsbereiche und externe Partner eingebunden sind.

Für kleinere Unternehmen bedeutet die spätere Einführung nicht automatisch, dass kurzfristig kein Handlungsbedarf entsteht. Große Kunden oder Lieferanten können ihre Rechnungsprozesse früher umstellen und von Geschäftspartnern bereits vor deren eigener gesetzlichen Frist strukturierte Rechnungen, saubere Stammdaten oder Plattformanbindung erwarten.

International agierende Unternehmen sollten Spanien außerdem nicht als isoliertes Länderprojekt behandeln. Die Fähigkeiten, die für Spanien relevant werden, etwa strukturierte Rechnungsdaten, Plattformanbindung, Rechnungsstatus, Validierung und ERP-Integration, gewinnen europaweit an Bedeutung. Eine kurzfristige Sonderlösung für Spanien schafft nur zusätzliche Komplexität, sobald das nächste Mandat ansteht.

Unternehmen mit Aktivitäten in Spanien müssen nicht auf jedes finale technische Detail warten, um sinnvoll vorzuarbeiten. Sie können bereits betroffene Gesellschaften identifizieren, Rechnungsflüsse erfassen, die Qualität ihrer Stammdaten prüfen, ERP- und Billing-Systeme bewerten und Zuständigkeiten zwischen Finance, IT, Tax, Compliance und lokalen Fachbereichen klären. Das senkt das Umsetzungsrisiko, selbst wenn sich einzelne Termine oder Spezifikationen noch ändern.

Welche Rechnungsflüsse Unternehmen jetzt prüfen sollten

Das spanische B2B-E-Invoicing-Mandat betrifft Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Selbstständigen. In der Praxis sollten Unternehmen zunächst prüfen, welche B2B-Rechnungsprozesse mit spanischen Gesellschaften, Kunden, Lieferanten, Niederlassungen oder steuerlich relevanten Vorgängen verbunden sind. Danach geht es darum, wie diese Rechnungen heute erstellt, ausgetauscht, verarbeitet und systemübergreifend überwacht werden.

Im Kern dürfte das Mandat inländische B2B-Rechnungen zwischen Unternehmen und Selbstständigen in Spanien betreffen. Das umfasst sowohl Debitoren- als auch Kreditorenprozesse. Für Unternehmen mit mehreren spanischen Gesellschaften, Shared-Service-Centern oder verschiedenen ERP-Instanzen beschränkt sich der Anwendungsbereich nicht auf einen einzelnen Ausgangsrechnungsprozess.

Internationale Transaktionen

Grenzüberschreitende Vorgänge müssen genauer betrachtet werden. Das spanische Mandat ist zwar in erster Linie auf B2B-E-Invoicing in Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Selbstständigen ausgerichtet, mit praktischem Fokus auf spanische Geschäftsvorgänge. International agierende Unternehmen sollten daraus aber nicht schließen, dass Rechnungen mit ausländischen Kunden, Lieferanten oder Konzerngesellschaften automatisch irrelevant sind. Je nach finalen Vorgaben können Umsatzsteuerregistrierung, Ort der Niederlassung, Transaktionsart und Plattformanforderungen eine Rolle dabei spielen, welche Rechnungen über den spanischen E-Invoicing-Rahmen laufen müssen und welche anders zu behandeln sind.

Ausgangsrechnungen aus Spanien

Bei Rechnungen an Kunden im Ausland sollten Unternehmen prüfen, ob die Rechnung von einer spanischen Gesellschaft ausgestellt wird, ob der Kunde ein Unternehmen oder Selbstständiger ist und wie der Vorgang heute in ERP-, Steuer- und Reporting-Systemen verarbeitet wird. Selbst wenn bestimmte grenzüberschreitende Rechnungen nicht genauso behandelt werden wie inländische B2B-Rechnungen, können strukturierte Daten, Nachvollziehbarkeit und einheitliche Prozessführung für Steuer-, Reporting- und Kontrollzwecke relevant bleiben.

Eingangsrechnungen aus dem Ausland

Auch bei Rechnungen ausländischer Lieferanten an spanische Unternehmen lohnt sich ein genauer Blick auf die heutigen Eingangskanäle. Rechnungen können über EDI, PDF, Lieferantenportale, Peppol, E-Mail oder Shared-Service-Prozesse eingehen. Entscheidend ist nicht nur, ob eine bestimmte ausländische Rechnung unmittelbar unter das spanische Mandat fällt. Ebenso wichtig ist, ob die empfangende spanische Gesellschaft Rechnungsdaten zuverlässig verarbeiten, validieren, archivieren und mit Zahlungs- und Statusprozessen verbinden kann.

Eine praxisnahe Prüfung des Anwendungsbereichs sollte daher mindestens vier Kategorien unterscheiden:

TransaktionsartWas geprüft werden sollteBedeutung für Unternehmen
Inländische B2B-Ausgangsrechnungen spanischer GesellschaftenKunden, Rechnungsformate, führende ERP-Systeme, Plattformrouting, Validierung und StatusverarbeitungVoraussichtlicher Kernbereich des Mandats und damit Priorität in der Vorbereitung.
Inländische B2B-Eingangsrechnungen spanischer GesellschaftenLieferantenkanäle, Kreditorenprozesse, Rechnungsvalidierung, Archivierung und StatusupdatesFinance und IT brauchen verlässliche Eingangsprozesse, nicht nur konforme Ausgangsrechnungen.
Grenzüberschreitende Ausgangsrechnungen spanischer GesellschaftenSitz des Kunden, umsatzsteuerliche Behandlung, Transaktionsart, Meldepflichten sowie Format- und KanalstrategieKönnen anders zu behandeln sein als inländische B2B-Rechnungen, sollten aber in der Prozessanalyse nicht ausgeklammert werden.
Grenzüberschreitende Eingangsrechnungen an spanische GesellschaftenLieferantenland, heutiger Eingangskanal, Datenqualität, ERP-Buchung, Archivierung und ZahlungsprozesseWichtig für die operative Vorbereitung, auch wenn die finale mandatsbezogene Behandlung noch bestätigt werden muss.

Warum Plattformanbindung in Spanien zur zentralen Vorbereitungsfrage wird

Spanien steuert voraussichtlich auf ein plattformbasiertes E-Invoicing-Modell zu. Dabei werden sowohl private Plattformen als auch die öffentliche E-Invoicing-Plattform eine Rolle spielen. Die finalen technischen Vorgaben stehen noch aus, die bisherige Richtung deutet jedoch auf ein 5-Corner-Modell hin.

Rechnungen werden künftig voraussichtlich nicht einfach direkt vom Lieferanten an den Kunden übermittelt. Stattdessen werden strukturierte Rechnungsdaten über private Plattformen ausgetauscht. Gleichzeitig können relevante Rechnungsdaten, Rechnungskopien oder Statusinformationen an die öffentliche Plattform zu übermitteln sein.

Konnektivität

Für Unternehmen hat dieses Modell spürbare Auswirkungen auf die praktische Umsetzung. Es reicht nicht, Rechnungen künftig nur im richtigen Format zu erstellen und zu versenden. Die geplante Architektur beeinflusst auch, wie Rechnungsdaten formatiert, validiert, weitergeleitet, überwacht und wieder in ERP-, Debitoren-, Kreditoren-, Zahlungs- und Archivierungsprozesse eingebunden werden. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie unterschiedliche Plattformen und Systeme zuverlässig zusammenspielen. Gemeinsame Standards, Netzwerkanbindung und möglicherweise auch Peppol-basierte Interoperabilität werden deshalb zu wichtigen Planungsthemen.

Informationen zum Rechnungslebenszyklus

Der spanische Rechtsrahmen deutet bereits darauf hin, dass Statusinformationen zur Rechnung Teil des Mandats werden. Die finalen technischen Vorgaben müssen jedoch noch klären, wie diese Informationen ausgetauscht werden, welche Status verpflichtend sind und wie Plattformen und Systeme damit umgehen sollen. Unternehmen sollten die Verarbeitung von Rechnungsstatus deshalb nicht nur als internes Transparenzthema betrachten, sondern als potenziell compliance-relevanten Prozess vorbereiten.

Das Mandat lost mehr aus als reine Compliance

Das spanische B2B-E-Invoicing-Mandat beginnt als regulatorische Pflicht, während die eigentliche Wirkung auf Unternehmen aber deutlich weiterreicht. Da Spanien voraussichtlich strukturierte Rechnungsdaten, plattformbasierten Austausch und Statusinformationen über den Rechnungslebenszyklus miteinander verbindet, müssen Unternehmen den gesamten Rechnungsprozess betrachten, nicht nur die einzelne Rechnungsdatei.

Viele Rechnungsprozesse wirken nach außen bereits digital, laufen im Hintergrund aber weiterhin mit manuellen Zwischenschritten.

 

ProzessproblemOperative FolgenZentrale Herausforderung
Individuelle RechnungskanäleRechnungen laufen über ERP-Systeme, Billing-Tools, E-Mail, Portale und partnerspezifische Prozesse, ohne durchgängigen Ende-zu-Ende-Prozess.Fehlende Transparenz und damit erhöhter Zeitaufwand, um Prozesse nachvollziehen zu können.
Manuelle Prüfungen und KorrekturenFinance-Teams müssen Rechnungsdaten prüfen, ergänzen oder korrigieren, bevor die Verarbeitung weitergehen kann.Fehler können Validierung, Freigabe, Buchung, Zahlung und Statusaktualisierung verzögern.
Schlechte StammdatenqualitätFalsche Steuerkennungen, Kunden- oder Lieferantendaten sowie fehlerhafte Rechnungsreferenzen können Folgeprobleme auslösen.Strukturierter Rechnungsaustausch macht Datenqualitätsprobleme früher und konsequenter sichtbar.
Länderspezifische NotlösungenJedes Mandat wird mit eigenen Tools, Mappings und manueller Prozesslogik abgebildet.Mit jeder neuen europäischen E-Invoicing-Anforderung wächst die Komplexität.

 

Strukturiertes E-Invoicing setzt genau an diesen Problemen an. Rechnungsdaten werden einheitlicher, maschinenlesbar und besser validierbar. Geschäftlicher Mehrwert entsteht daraus aber erst, wenn Unternehmen diese Daten über den gesamten Rechnungsprozess hinweg nutzen können. Rechnungsdaten müssen zuverlässig in ERP-Systeme, Kreditoren- und Debitorenprozesse, Freigabeworkflows, Zahlungsprozesse, Monitoring-Tools und Archive fließen. Andernfalls empfangen Teams zwar strukturierte Rechnungen, müssen Informationen aber weiterhin manuell verschieben, prüfen oder korrigieren.

Spaniens Mandat endet deshalb nicht bei der Compliance. Der Mehrwert entsteht dort, wo Unternehmen den regulatorischen Anlass nutzen, um Rechnungsprozesse in Finance und IT stärker zu automatisieren, transparenter zu machen und besser zu integrieren. Strategisch gedacht kann die Vorbereitung auf Spanien mehrere Verbesserungen unterstützen:

  • Bessere Rechnungs- und Stammdaten
    Strukturierter Austausch macht fehlende, widersprüchliche oder falsche Daten leichter erkennbar, bevor sie nachgelagerte Prozesse stören.
  • Weniger manuelle Arbeitsschritte
    Automatisierte (Vorab-)Validierung, Weiterleitung und Ausnahmebehandlung reduzieren wiederkehrende Tätigkeiten in Kreditoren- und Debitorenprozessen.
  • Schnellere Rechnungsverarbeitung
    Bessere Daten und integrierte Workflows können den Weg von der Rechnungserstellung oder dem Rechnungseingang bis zu Freigabe, Buchung und Zahlung verkürzen.
  • Verlässlichere Sicht auf den Rechnungsstatus
    Statusinformationen werden transparenter und besser nutzbar, wenn sie mit den Systemen verbunden sind, in denen Annahme, Ablehnung, Zahlung und Ausnahmen gesteuert werden.
  • Skalierbare internationale Vorbereitung
    Die Fähigkeiten, die für Spanien benötigt und erworben werden, helfen auch bei weiteren europäischen E-Invoicing- und Reporting-Mandaten – wie etwa strukturierte Daten, Plattformanbindung, Validierung, Monitoring und ERP-Integration.

Spaniens Mandat wird zur unternehmensweiten Aufgabe

Das spanische B2B-E-Invoicing-Mandat lässt sich nicht sauber einer einzigen Abteilung zuordnen. Unternehmen sollten es deshalb als gemeinsames Transformationsprojekt verstehen. Compliance ist zwar der Auslöser, aber ob die Umsetzung gelingt, hängt aber davon ab, wie gut Finance, IT, Tax, Compliance, ERP-Teams und lokale Fachbereiche bei Daten, Integration, Prozessverantwortung und Skalierbarkeit zusammenarbeiten.

Rechnungsstatus wird Teil der Mandatsvorbereitung

Finance-Teams werden direkt betroffen sein, weil Spanien voraussichtlich Statusinformationen zu Rechnungen verlangen wird. Wie diese technisch genau bereitzustellen sind, muss noch final bestätigt werden. Klar ist aber, dass der Umgang mit Rechnungsstatus nicht nur als internes Reporting-Thema gesehen werden sollte. Unternehmen müssen sich darauf vorbereiten, Statusinformationen zuverlässig zu erfassen, mit den passenden Geschäftsprozessen zu verbinden und sie über die geforderten Kanäle verfügbar zu machen, sobald die finalen Vorgaben veröffentlicht sind.

Das betrifft den Umgang mit angenommenen, abgelehnten, bezahlten oder noch offenen Rechnungen in Debitoren- und Kreditorenprozessen. Strukturierte Rechnungsdaten können manuelle Eingaben und Korrekturen reduzieren, aber nur, wenn diese Daten zuverlässig sind und in den täglichen Finance-Prozessen wirklich ankommen.

  • Sauberere Rechnungs- und Stammdaten für Validierung, Buchung und Zahlung
  • Frühere Erkennung fehlender, falscher oder widersprüchlicher Rechnungsinformationen
  • Zuverlässige Erfassung und Verarbeitung von Rechnungsstatus, etwa angenommen, abgelehnt, bezahlt oder offen
  • Weniger manuelle Prüfungen und Korrekturen in Kreditoren- und Debitorenprozessen
  • Transparentere Ausnahmebehandlung zwischen Lieferanten, Kunden und internen Teams
  • Engere Verbindung zwischen Rechnungsstellung, Zahlungseingang und Zahlungsverhalten

Mit SEEBURGER zur E-Invoicing-Readiness, ohne die nächste Länderinsellösung zu bauen

Für das spanische B2B-E-Invoicing-Mandat reicht es nicht, strukturierte Rechnungen zu erzeugen und zu versenden. Unternehmen müssen auch den Austausch über Plattformen, Rechnungsstatus, ERP-Anbindung, Validierung, Monitoring und durchgängige Prozesse abbilden. Gleichzeitig sollte die Lösung so aufgebaut sein, dass sie nicht nur Spanien, sondern auch weitere europäische Mandate unterstützt.

SEEBURGER verbindet diese Anforderungen zu einem integrierten E-Invoicing-Prozess. Der SEEBURGER E-Invoicing Hub und die BIS Plattform verknüpfen interne Systeme mit externen Plattformen, Netzwerken und Geschäftspartnern über eine zentrale Integrationsschicht. So entsteht keine weitere isolierte Länderlösung, sondern eine tragfähige Grundlage für länderübergreifende E-Invoicing-Prozesse.

Anbindung an Plattformen und Netzwerke

Anbindung an E-Invoicing-Plattformen, Netzwerke und Partnerkanäle für den plattformbasierten Rechnungsaustausch, einschließlich Peppol-basierter Interoperabilität, wo diese relevant ist.

Formatverarbeitung und Validierung

Strukturierte Rechnungsdaten lassen sich zwischen ERP-Systemen, Plattformen und Geschäftspartnern konvertieren, zuordnen, validieren und austauschen.

Nachverfolgung von Rechnungsstatus

Rechnungs- und Dokumentenstatus werden systemübergreifend erfasst und überwacht. So behalten Fachbereiche den Überblick über angenommene, abgelehnte, offene oder bezahlte Rechnungen.

Arbeiten in der vertrauten SAP-Umgebung

SEEBURGER SAP Add-ons und Monitoring-Funktionen unterstützen SAP-Anwender direkt in ihrer gewohnten ERP-Umgebung. Der Wechsel zwischen voneinander getrennten Anwendungen entfällt.

Durchgängige Automatisierung

E-Invoicing wird mit ERP-, Kreditoren-, Debitoren-, Zahlungs-, Monitoring- und Archivierungsprozessen verbunden. Strukturierte Rechnungsdaten können dadurch mit weniger manuellen Eingriffen geprüft, weitergeleitet, nachverfolgt und verarbeitet werden.

Skalierbarkeit für mehrere Länder

Spanien lässt sich in eine übergreifende europäische E-Invoicing-Strategie einbinden. Dieselbe Integrationsbasis kann auch weitere Mandate und Reporting-Anforderungen unterstützen.

Mit SEEBURGER wird die Vorbereitung auf das spanische Mandat nicht zum nächsten lokalen Compliance-Projekt. Stattdessen werden strukturierte Rechnungsdaten mit den Plattformen, ERP-Systemen und Finanzprozessen verbunden, auf die Unternehmen bereits setzen. Das reduziert manuelle Arbeit und schafft zugleich eine skalierbare Grundlage für weitere europäische E-Invoicing-Anforderungen.

Erfahren Sie mehr über den SEEBURGER E-Invoicing Hub.

Mehr erfahren

Geschrieben von:

Asier Alonso
Asier Alonso

Sales Manager

SEEBURGER

Hugo Parada
Hugo Parada

Product Manager E-Invoicing

SEEBURGER France S.A.R.L.

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