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Case Study | Mitsubishi Electric

Wie Mitsubishi Electric den Auftragseingang mit KI und IWS orchestriert

Mitsubishi Electric Europe B.V., German Branch, Living Environment Systems

Globales Technologieunternehmen und Hersteller elektrischer und elektronischer Produkte

 Deutschland

 

Wichtigste Ergebnisse

  • Schnellere Bearbeitung E-Mail-basierter Kundenbestellungen
  • Weniger manuelle Datenerfassung in SAP S/4HANA
  • Fachliche Prüfung vor der finalen ERP-Buchung
  • Transparente, monitorbare und anpassbare Prozesssteuerung mit IWS
  • Skalierbare Grundlage für weitere Fachbereiche und dokumentenbasierte Workflows

 

Mitsubishi Electric macht aus bislang manuell erfassten E-Mail-Bestellungen einen kontrollierten, KI-gestützten Prozess bis in SAP S/4HANA. Der SEEBURGER Integrator Workspace (IWS) orchestriert dabei AI-Services, Prozesslogik und SAP-Integration, während das ERP-Add-on die fachliche Prüfung absichert und so eine transparente, anpassbare und skalierbare Grundlage für weitere Automatisierung schafft.

 

Branche

Elektrotechnik

 

SEEBURGER
Funktionen & Lösungen

BIS Plattform

KI-Orchestrierung

 

Umfang der Integration

SAP-Integration

40.00 %
maximale Zeitersparnis
1.00
orchestrierter Prozess vom Postfach bis zur SAP-Buchung
3.00
Kernschichten: KI-Services, SEEBURGER IWS und O2C SAP-Add-on
"Mit SEEBURGER konnten wir den KI-gestützten Prozess von der eingehenden E-Mail bis zur Buchung in SAP innerhalb kürzester Zeit vollständig abbilden. Besonders wertvoll waren die Flexibilität von SEEBURGER und die enge Zusammenarbeit bei der Entwicklung weiterer Ideen für den Einsatz von IWS."
Philipp Müller, Consultant Data Integration, Mitsubishi Electric

Ausgangssituation: manuelle Auftragserfassung aus E-Mails und PDFs

Mitsubishi Electric erhält Kundenbestellungen per E-Mail. Je nach Kunde befinden sich die Bestelldaten direkt im E-Mail-Text, in einem angehängten PDF oder verteilt über beide Quellen.

Vor dem Projekt prüften Fachkräfte jede Bestellung einzeln, glichen Kunden- und Artikelnummern ab und erfassten die Daten manuell in SAP S/4HANA.

Der hohe Aufwand verlangsamte den Auftragseingang. Der Fachbereich startete deshalb die Initiative, um die Auftragsbearbeitung zu modernisieren, manuelle Schritte zu reduzieren und Reaktionszeiten zu verbessern.

Herausforderung: unstrukturierte Eingangsdaten und notwendige SAP-Kontrolle

E-Mail-basierte Bestellungen lassen sich nur schwer automatisieren, weil sie keiner einheitlichen Struktur folgen. Relevante Informationen können an unterschiedlichen Stellen, in verschiedenen Formaten und mit unterschiedlicher Vollständigkeit vorliegen.

Mitsubishi Electric musste die unstrukturierten Bestelldaten für SAP nutzbar machen, ohne die Kontrolle über geschäftskritische Buchungen zu verlieren. Gleichzeitig sollte der Gesamtprozess transparent, wartbar und auf weitere Fachbereiche übertragbar sein.

Hoher manueller Aufwand

Eingehende Bestellungen mussten einzeln geprüft und in SAP S/4HANA erfasst werden.

Uneinheitliche Eingangsdaten

Bestellinformationen lagen je nach Kunde im E-Mail-Text, im PDF-Anhang oder verteilt über beide Quellen vor.

Begrenzte Skalierbarkeit

Der manuelle Prozess ließ sich nur schwer effizient auf weitere Fachbereiche übertragen.

Notwendige fachliche Kontrolle

KI-generierte Daten durften nicht ohne Prüfung in SAP gebucht werden.

IT-Governance

Der Gesamtprozess musste transparent, überwachbar, anpassbar und standardisierbar sein.

Warum SEEBURGER: IWS macht aus KI-Extraktion einen steuerbaren Geschäftsprozess

Der Fachbereich Living Environment Systems entwickelte gemeinsam mit einem Entwicklungspartner einen KI-basierten Ansatz, um Bestelldaten aus E-Mails und Dokumenten automatisiert zu extrahieren. Damit war eine wichtige Grundlage für die Modernisierung des Auftragseingangs geschaffen.

Für die Mitsubishi Electric IT reichte eine punktuelle Verbindung zwischen KI-Anwendung und SAP jedoch nicht aus. Der Gesamtprozess sollte transparent überwachbar, anpassbar und auf weitere Fachbereiche und Use Cases übertragbar sein.

Diese Aufgabe übernimmt der SEEBURGER Integrator Workspace. IWS bildet die übergreifende Prozesslogik ab, bindet die AI-Services ein, steuert die Ausführung und ermöglicht ein zentrales Monitoring. Gleichzeitig überführt IWS die strukturierten Bestelldaten kontrolliert in den SAP-Prozess.

Das SEEBURGER ERP-Add-on für Order-to-Cash ergänzt die Orchestrierung um die fachliche Prüfung vor der finalen Buchung. So verbindet Mitsubishi Electric KI-gestützte Automatisierung mit der notwendigen Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Kontrolle in einem geschäftskritischen SAP-Prozess.

Lösung: IWS orchestriert den Prozess vom Postfach bis zur SAP-Buchung

Der neue Workflow verbindet Postfach, AI-Services, SEEBURGER IWS, das SEEBURGER ERP-Add-on und SAP S/4HANA zu einem durchgängigen Prozess.

Kundenbestellungen gehen im Postfach ein

Die Bestelldaten befinden sich je nach Kunde im E-Mail-Text, in einem PDF-Anhang oder verteilt über beide Quellen.

IWS startet und orchestriert den Prozess

IWS steuert die einzelnen Prozessschritte, bindet die AI-Services ein und ermöglicht die zentrale Ausführung und Überwachung des Workflows.

AI-Services extrahieren und analysieren die Inhalte

Die AI-Services in der Kundenumgebung werten E-Mail und Anhang aus, extrahieren die relevanten Bestellinformationen und führen eine erste automatisierte Validierung durch. Anschließend geben sie die strukturierten Daten und die ursprünglichen Bestelldokumente an IWS zurück.

IWS überführt die Daten kontrolliert in den SAP-Prozess

IWS verarbeitet die strukturierten Informationen, transformiert sie in ein SAP-kompatibles Format und übergibt sie an das SEEBURGER ERP-Add-on.

Fachanwender prüfen und buchen den Auftrag

Im ERP-Add-on werden die ursprüngliche Kundenbestellung und die importierten Bestelldaten nebeneinander angezeigt. Fachanwender prüfen die Angaben, nehmen bei Bedarf Korrekturen vor und buchen den Auftrag anschließend final in SAP S/4HANA.

Ergebnis und Mehrwert: schnellerer Auftragseingang mit kontrollierter SAP-Buchung

Mit dem neuen Workflow müssen Fachanwender Bestelldaten nicht mehr vollständig manuell in SAP S/4HANA erfassen. Sie konzentrieren sich auf die Prüfung, Korrektur und Freigabe der bereits strukturiert bereitgestellten Informationen.

Das reduziert manuelle Prozessschritte und unterstützt eine schnellere Bearbeitung von Kundenbestellungen. Gleichzeitig erhält die IT mit IWS eine zentrale, transparente Prozessschicht für Orchestrierung, Monitoring und kontrollierte SAP-Integration.

Statt einer punktuellen Verbindung zwischen KI-Anwendung und ERP schafft Mitsubishi Electric damit einen wiederverwendbaren Steuerungsrahmen. Prozesse lassen sich gezielt anpassen und auf weitere Fachbereiche oder dokumentenbasierte Anwendungsfälle übertragen.

Vorteile

weniger manuelle Datenerfassung und Prozessschritte,
schnellere Bearbeitung und verbesserte Reaktionszeiten,
transparente und zentral überwachbare Prozessausführung,
bessere Wartbarkeit und Erweiterbarkeit,
skalierbare Grundlage für weitere Use Cases und
potenziell geringere Bearbeitungskosten.

Lösungsbausteine auf einen Blick

PostfachEingang der Kundenbestellungen per E-Mail, E-Mail-Text und PDF-Anhang
AI-Services in der KundenumgebungContent Extraction, Content Analysis und erste automatisierte Validierung der Bestelldaten
SEEBURGER Integrator WorkspaceProzessdesign, KI-Orchestrierung, Prozessausführung, Monitoring, Transformation und SAP-Integration
SEEBURGER ERP-Add-on für Order-to-CashGegenüberstellung von Originalbestellung und importierten Daten sowie fachliche Prüfung vor der Buchung
SAP S/4HANAfinale Verarbeitung und Buchung der Kundenaufträge

Vision: den Ansatz auf weitere Workflows skalieren

Mitsubishi Electric plant, den Workflow mit IWS schrittweise weiterzuentwickeln. Künftige Erweiterungen sollen unter anderem Abweichungen vom Standardprozess gezielter abfangen und zusätzliche Funktionsbausteine einbinden, beispielsweise zur Prüfung von Artikelnummern.

Darüber hinaus soll der Ansatz für weitere Fachbereiche nutzbar gemacht werden. Auch verwandte dokumentenbasierte Use Cases werden geprüft, darunter das Einlesen und Vorkontieren eingehender Rechnungen. Dies könnte künftig auch statistische Auswertungen vereinfachen und beschleunigen.

Mit der zentralen Orchestrierung in IWS schafft Mitsubishi Electric damit eine Grundlage, um weitere KI-gestützte Prozesse kontrolliert in die bestehende ERP-Landschaft zu integrieren. SEEBURGER begleitet den schrittweisen Ausbau als langfristiger Integrationspartner.

Über Mitsubishi Electric Europe B.V.

Mitsubishi Electric Corporation ist ein globales Technologieunternehmen mit Hauptsitz in Tokio, Japan. Mit mehr als 100 Jahren Erfahrung in der Bereitstellung zuverlässiger und qualitativ hochwertiger Produkte ist Mitsubishi Electric ein weltweit anerkannter Marktführer in der Herstellung, dem Marketing und dem Vertrieb von elektrischen und elektronischen Geräten für die Informationsverarbeitung und Kommunikation, Weltraumentwicklung und Satellitenkommunikation, Unterhaltungselektronik, Industrietechnologie, Energie, Mobilitäts- und Gebäudetechnologie sowie Heiz-, Kälte- und Klimatechnologie. In über 30 Ländern beschäftigt das Unternehmen weltweit mehr als 150.000 Mitarbeitende.

Seit 1978 ist Mitsubishi Electric in Deutschland als Niederlassung der Mitsubishi Electric Europe B.V. vertreten. Mitsubishi Electric Europe ist eine hundertprozentige Tochter der Mitsubishi Electric Corporation in Tokio.

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