Unternehmen sollten Near-Real-Time-Reporting nicht als späteres separates Steuerprojekt behandeln. Die belgische Verwaltung plant, das Reporting auf den strukturierten Rechnungsdaten aufzubauen und dadurch weitgehend zu automatisieren.
Praktisch bedeutet das, schon heute darauf zu achten, dass die Daten, die über Peppol ausgetauscht werden, zuverlässig mit ERP-, VAT- und Buchhaltungsdaten verknüpft sind. Eine Architektur, in der Rechnungsaustausch, Validierung und steuerliche Datenhaltung getrennte Datenbestände erzeugen, dürfte beim späteren Reporting zusätzlichen Abstimmungsaufwand verursachen. Wer dagegen eine konsistente Datenbasis schafft, kann die kommende Reporting-Ebene wesentlich leichter ergänzen.